Die Zukunft von Facebook … eine persönliche Sicht auf Probleme

Perfektioniert sich Facebook kaputt?

Facebook macht sich selbst kaputt - Nischenapps werden immer beliebter

Facebook und seine (besseren) Konkurrenten

Gefühlt kennt jeder heutzutage FacebookInstagram, Snapchat, Whatsapp und Co.. Doch auf keiner anderen Plattform als Facebook.com sind zu gleich so viele Personen und Firmen mit Seiten vertreten und schimpfen zu gleich über Probleme wie nirgendwo anders. Woran liegt das?

Genau mit dieser Frage habe ich mich beschäftigt und mir überlegt warum auch mir das zunehmend so geht. Jeder der eine Facebookseite betreibt kennt Personen, die sich über ihre Reichweite, trotz großem Bemühen oder dem Zuwachs an Followern ärgern. Wahrscheinlich kennst du das sogar von dir selbst. Oder?

Warum sind wir unzufrieden?

Eigentlich könnte uns das alles doch egal sein. Immer wieder hört man, es sei völlig egal wieviele Likes man hat und wer guten Content liefert, bekommt auch Aufmerksamkeit. Grundsätzlich stimmt das auch, jedoch möchte man doch seine Leistungen und Ergebnisse zeigen, Menschen erreichen und auch (möglichst positives) Feedback. Und genau darum beobachten wir diese Statistiken so gern. Wachstum, Reichweite, Likes und was nicht noch alles. Dieser Fakt gilt für jede Socialmedia App.

Warum nun immer Facebook, die doch so viel tun, um möglichst viel zu bieten?

Genau darin liegt für mich der Grund. Facebook bietet den Nutzern alles, was Nischenapps auch und ausschließlich bieten. Diese Apps, wie Instagram (Fotos), Twitter  (Kurzmeldungen),  Snapchat oder YouTube (Videos) oder Whatsapp (Messenger) sind speziell nur für diesen Dienst gemacht und überfordern nicht mit anderen Inhalten.

„Facebook will eine Plattform für alles sein.“

Facebook macht und kann alle diese Dienste auch und überflutet mit dieser Flut an Inhalten. Aus diesem Grund müssen Inhalte stark nach errechneten Prioritäten gefiltert und angezeigt werden. Das hat zur Folge, dass nicht jeder meine Inhalte sieht und Beiträge schnell in dieser Flut untergehen. Facebook will eine Plattform für alles sein. Das klingt erstmal schön komfortabel und nutzerfreundlich, schafft im Prinzip aber genau das Gegenteil. Schauen wir kurz beispielhaft was uns Facebook bietet:

  • Privates Profil
  • Gruppen
  • Portfolioseiten
  • Telefonie
  • Videotelefonie
  • Videobeiträge
  • Live Videos
  • Fotobeiträge
  • Fotoalben
  • Kurzmitteilungen
  • Lange Artikel
  • Veranstaltungen
  • Notizen
  • Werbeplattform
  • Chat
  • Messenger
  • Spiele
  • Verkaufsgruppen
  • uvm.

Die Liste ist sicher nicht vollständig und doch so lang. Und alle Dienste sind nur wenig voneinander getrennt oder filterbar. Es ist also eigentlich kein Wunder, dass man auf speziellen Apps mit weniger Followern und weniger Aufwand mehr Personen und Feedback erreicht. Für mich ist diese Erkenntnis der Grund warum sich so viele Menschen über Facebook ärgern und immer öfter alternativen besser finden. Aus diesem Grund nutze ich mittlerweile Facebook auch als Bindeglied zwischen Website und anderen Plattformen wo ich eher meine Erfüllung finde. Ich gehe sogar soweit zu sagen, wenn Facebook nicht bald umdenkt, wird es die nächsten 10 Jahre nicht überleben als Marktführer.

Damit meine ich, dass sie ihre Dienste besser unterteilen oder filterbar machen müssen. Wenn ich Fotos von vielen Seiten sehen will, dann möchte ich alles andere ausblenden können. Oder wenn ich nur Seiten durchstöbern will,möchte ich keine privaten Seiten oder Videos sehen. Mal abgesehen davon, dass ich durch diese Beiträge weniger von meinem gesuchten Inhalt sehe weil Facebook diese für wichtiger fand.

Meine Fazit zu dem Thema

Ich halte es also so, dass ich mich eher auf YouTube, Instagram und Co aufhalte und Spaß habe und Facebook nur noch nutze, um Inhalte auch zusammenfassend dort anzuzeigen, jedoch ohne hier nach etwas zu streben. Es lohnt aktuell einfach nicht. Ich habe auf Facebook mehr Follower als auf Instagram, dort ist meine Reichweite aber um ein Vielfaches höher und das Feedback im Durchschnitt bis zu 10 mal höher. Das ist ein Fakt. Wozu also bei Facebook ärgern?

Ich möchte Facebook nicht missen und es gibt viele tolle Gründe dafür,aber nicht für Feedback auf seine Arbeit wie Bilder o.ä..

Wie ist deine Erfahrungen und Meinung zu dem Thema? Kämpfst du noch um Reichweite und Feedback?

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